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Mittwoch, Mai 22, 2013

Wie man sich One More Time baut


Wo wir gerade auf dem Daft Punk-Samplezug drauf sind, können wir ja auch kurz drauf bleiben. Hier hab ich noch ein Video von 2008, das zeigt wie man sich aus Eddie Johns More Spell On You, Daft Punks One More Time bastelt. Er behauptet, dass Daft Punk das Sample nicht aufführen, was mich wunderte, weil ich dachte, dass sie für Discovery ordentlich Geld vorgelegt haben um alle Samples zu clearen. Also mal zur Wikipedia gesurft und folgendes gefunden.
He also stated the sampling they do is legitimately done, not something they try to hide. Bangalter elaborated that the newly-recorded elements were implemented in a way that was equivalent to "creating fake samples [...] where people think there are samples from disco records or funk records."
In der Tat handelt es sich bei den oben gezeigten Samples gerade mal um drei Akkorde, die über das Intro des Tracks verteilt sind. Daraus ergeben sich folgende Fragen: Haben sie das jetzt in dem Sound so einspielen können, dass man es für ein Sample hält? Wenn ja, müssten sie dann nicht Trotzdem Writing Credit geben? Wenn ja, wären dann nicht drei nicht Zusammenhängend auftretende Akkorde ein geschützte Komposition. Ihr seht wo es drauf hinausläuft.

Jedenfalls... Der Meister hat noch ein zwei weitere Videos, die sich mit anderen Daft Punk Samples auseinandersetzen. Auch welche, bei denen es etwas trivialer zu verstehen ist.

Ach, eins noch, er sagt am Anfang, die Platte wäre schwer zu finden, das hat sich aber wohl in der Discogs-Ära geändert.

Samples, Remix und so:

Montag, November 05, 2012

Ice Ice Baby vs. Under Pressure


Weil das gestern bei Boing Boing kam, muss ich jetzt doch noch ein Wort dazu schreiben. Vanilla Ice behauptet, dass die Bassline von Ice Ice Baby anders wäre als die von Queens Under Pressure.
"We sampled it from them but it's not the same bassline. It goes 'ding ding ding di di ding ding… ding ding ding di di ding ding.' That's the way theirs goes. Ours goes 'ding ding ding di di ding ding… DING… ding ding ding di di ding ding.' That little bitty change -- it's not the same."
Witzig und er verzettelt sich da natürlich auch ein bisschen. Trotzdem ist das Zitat etwas aus dem Zusammenhang gerissen. Die Kernaussage lautet: MC Hammer hat writing credit an Rick James gegeben. Allerdings übernimmt Can't touch this auch außer den Lyrics fast alle Komponenten von Superfreak. Im Gegensatz dazu verwendet Ice Ice Baby nur die Bassline von Under Pressure und ist sonst ein komplett anderes Lied. Jetzt kommt das Argument, dass er besser weggelassen hätte: Zusätzlich haben sie die Baseline auch noch modifiziert. Deshalb geben sie kein writing credit an Queen und David Bowie.

(via Boing Boing)

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Mittwoch, August 15, 2012

Embracing the Remix


Die von mir sehr geschätzte Serie Everything Is A Remix gibt es jetzt auch als TED-Talk. Zwar präsentiert Kirby Ferguson keine wirklich neuen Erkentnisse, aber es ist doch eine gute Zusammenfassung der vierteiligen Serie.

(via Nerdcore)

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Mittwoch, März 07, 2012

Ein offener Brief an Dieter Nuhr wegen ACTA


Lieber Dieter Nuhr,
wegen dieser ACTA-Geschichte beim Satiregipfel. Ihre Argumentation ist sicherlich schlüssig und richtig. Das „Kostenloskultur“-Argument ist meiner Meinung nach nur etwas zu kurz gegriffen. Darum soll es jetzt aber gar nicht gehen, da haben andere Leute schon bessere Texte zu geschrieben. Ich hab mir allerdings gedacht, Mensch, hab ich mir gedacht, der Dieter Nuhr, das ist doch ein intelligenter Mann, wie kommt der auf so was. Und da ist mir eine Aussage eines Arbeitskollegen von mir eingefallen: Angeblich waren 66% der Kommentare unter den Artikeln bei SPON, Welt.de und Konsorten von der Art „Wo soll ich denn mit ACTA dann die Sachen umsonst her bekommen“. Dieses Bild prägt also scheinbar die Außenwahrnehmung des ACTA-Protests; Die Chaoten aus diesem Internet, wie es so schön heißt. Die vielen differenzierten Argumente werden also scheinbar nur von den Leuten wahrgenommen, die eh schon gegen ACTA sind.

Die andere Sache, über die Sie sich lustig machen „it must be true, i read it on the interwebs“ spielt da natürlich mit rein. Wenn youTube versehentlich und automatisiert ein Video mit Vogelgezwitscher online stellt, der Stern dann mit „Urheberrechtverletzung: YouTube sperrt Video wegenVogelgezwitscher aufmacht“ und nur ganz kurz am Ende darauf eingeht, dass es sich um einen, nicht näher benannten, Fehler handelte, ist doch klar, dass der Leser, der denkt, dass Stern eine seriöse Quelle ist, diese Information „empört“ und ohne weiter Recherche  weitergibt. Hat er immerhin schon immer so gemacht, im kleineren Maßstab natürlich (Stammtisch). Sich dann hinterher hinzustellen und zu sagen „Leute, keiner hat sich Vogelgezwitscher schützen lassen, ihr seit doof“ ist natürlich einfach.

Auf der einen Seite sitzen also die sehr gut organisierten, Seriös wirkenden ACTA-Befürworter, die sich ihre Argumente gut überlegen und veröffentlichen, auf der anderen Seite die Gegner, die unstrukturiert erst mal alles zu Klump hauen. Das ist schlecht, daran muss man arbeiten.

Für diese Einsicht möchte ich mich bei ihnen bedanken. Es wäre schön, wenn Sie, auf der anderen Seite, mal in diesem Internet gucken könnten, ob Sie nicht das ein oder andere gute Anti-ACTA-Argument finden.

Vielen dank für die Aufmerksamkeit
Christian Blass

Donnerstag, Februar 23, 2012

Schadet freies Remixen der Industrie



In der Modewelt, um die es im Talk hauptsächlich geht, gibt es kein Copyright und gerade dieser Punkt führt dazu, dass es dort extrem Kreativ zu geht und es der Modebranche sehr gut geht. Überhaupt scheint es Industriezweigen die auf Copyrights (Mode, Comedy, Rezepte, Möbel, Autos, Zauberei) verzichten besser zu gehen als denen, die versuchen sehr Hart gegen Verstöße vorzugehen (Bücher, Musik, Kino). Vielleicht sollte man "denen" das mal sagen. The bottom line is the dollar sign

Der Kunde hat es in der Hand, was er möchte und was nicht. Trends können sich etablieren. Modejunkies müssen dem Trend aber trotzdem einen Schritt voraus sein. Designer müssen kreative Wege finden nicht Kopierbar zu sein.   

Kleine Anekdote: Charlie Parker "hat den Bobop erfunden" weil er dachte, dass Weiße das niemals kopieren werden können.

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Dienstag, Februar 21, 2012

Everything is a Remix - Teil 4


Everything is a Remix Part 4 from Kirby Ferguson on Vimeo.


Der "System Failure" betitelte vierte und letzte Teil der Everything is a Remix Reihe ist raus.

Dieser Systemfehler liegt darin, dass Neues der public domain erst sehr spät zugeführt wird und so ein Aufbauen auf Vorhandenem extrem erschwert wird. Dies ist allerdings ein Grundbaustein der Kreativität, wie schon in den vorherigen Teilen gezeigt wurde. Es wird außerdem darauf eingegangen, dass ein Urheberrecht, abgeleitet von Patenten, durchaus eine gute Idee ist, diese aber, in der momentanen Form des Rechts, oft ad absurdum geführt wird, besonders da Ideen nicht disjunkt sind, was aber den Gesetzen zu Grunde liegt.

Eine weitere interessante These, warum es dazu kommen konnte ist die, dass man das Sich-bei-anderen-Bedienen nicht so sehr wahrnimmt, wie das Weggenommenbekommen (loss aversion). Das bekannteste Beispiel hierfür ist Steve Jobs, der teilweise offen zugegeben hat, Ideen von anderen geklaut zu haben, aber Android den Krieg erklärte, weil es ein gestohlenes Produkt sei. Kopieren ist OK, solange man es (nur) selbst macht.

Ach, was erzähl ich hier groß, am besten anschauen!

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Dienstag, Januar 24, 2012

3D Printed Schallplatte


3D-Printing steht vor der Tür. Als ich gestern von der Physibles-(3DPrinting)-Kategorie bei Pirate Bay gehört habe, hatte ich auch kurz die Idee Schallplatten downzuloaden und auszudrucken. Einen ersten Schritt in diese Richtung zeigt obiges Video.

Wer mehr über 3D-Printing erfahren will, dem sei der TED Talk von Lisa Harouni (via) ans Herz gelegt. Demnach gibt es die Technologie schon seit 30 Jahren und steht nun kurz vorm Massendurchbruch und der nächsten Revolution. Genauso wie diese 30 Jahre Entwicklung an mir vorbeigegangen sind, sind sie nur wahrscheinlich auch an traditionellen Betrieben vorbeigegangen und am Gesetzgeber schon mal sowieso. Aber das ist vielleicht schon wieder zu negativ gedacht.

(Video via Boing Boing)

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Donnerstag, Januar 19, 2012

Grooveshark schiebt GEMA den schwarzen Peter zu

Grooveshark, so was wie youTube für nur Musik und ohne Videos, hat gestern den Betrieb in Deutschland eingestellt und schiebt den schwarzen Peter der GEMA zu, die zu viel Geld fordern würden.

Dieses "wir sind die guten und die GEMA die Bösen"-Verhalten finde ich nicht ganz fair und richtig. Besonders da hinter der Story scheinbar mehr steckt. Die GEMA behauptet nämlich, Grooveshark hätte gar nicht erst versucht mit ihnen zu verhalten. Dazu kommen diverse Klagen in den USA. Richtig müsste es also heißen: "Die GEMA verlangt überhaupt etwas. Dies sind wir nicht bereit zu zahlen. Wir wissen aber, dass wir geltendes deutsches Recht verletzen, deshalb ziehen wir uns zurück." Die Headline, die ankommt, lautet aber "GEMA shuts down Grooveshark".

Bitte nicht falsch verstehen, natürlich sind Copyright und GEMA höchstgradig Überholungsbedürftig. Am Ende verliert nämlich neben dem Konsument auch der Künstler. Dieser dürfte nämlich schon davon profitieren, dass sein Lied gespielt und geshared wird, egal ob er dafür vergütet wird oder nicht. Auf der anderen Seite finde ich aber schon, dass man als Grooveshark durchaus Abgaben an die Künstler, mit denen man ja sein Geld verdient, zurückfließen lassen könnte. Deren Konkurrenz Simfy scheint sich im Übrigen mit der GEMA geeinigt zu haben und distanziert sich sogar vom Verhalten von Grooveshark.

Eine ähnliche Meinung kann man auf Kotzendes Einhorn lesen.

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Mittwoch, Januar 18, 2012

The day the LOLcats died


Heute war ja großer SOPA/PIPA Protesttag, an dem mein Blog leider nicht teilgenommen hat, sich aber eh keiner zwischen 8:00 und 18:00 hier her verirrt hat. ;)

An dieser Stelle sei auf die kleine Geschichte des Urheberrechts (Kopieren Verboten) von WDR5 hingewiesen. Hier die MP3s, 20 Minuten die man investieren sollte:

01: Die Berner Übereinkunft von 1886
02: Die Erfindung des geistigen Eigentums
03: Die Erfindung der privaten Kopie
04: Kopieren ohne Grenzen

Wer sich noch fragt, warum einem Amerikanische Gesetzgebung interessieren sollte: Das ganze gibt es auch für Europa und nennt sich ACTA. Mehr bei der Digitalen Gesellschaft.

(Video via Gilly's Playgrounds Blackout Seite; Geschichte des Urheberrechts via Nerdcore)

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Mittwoch, Dezember 07, 2011

Sonnenallee und der vermeintliche GEMA FAIL

Kleiner Skandal am Morgen: Sonneallee als erster deutscher Film auf Youtube angekündigt - Gesperrt: Die GEMA hat Verlagsrechte nicht eingeräumt - Schrei, Schrei, EPIC GEMA FAIL!

Ich habe etwas verwundert zugeguckt, wie schnell und unreflektiert der schwarze Peter zur GEMA geschoben wurde. Lustig wurde es dann, als sich auf google+ mal jemand die Mühe gemacht hat, bei der GEAM anzurufen und die gemeint haben, sie waren's nicht und sich das ganze dann recht schnell wieder in Luft aufgelöst hat.

Klar kann man jetzt sagen, die GEMA in Schutz nehmen hilf auch nicht weiter. Google stellt sich aber tatsächlich in dem Fall genauso quer. Das weiss nur fast keiner. Ich finde es nötig, dass die GEMA-Situation reformiert wird, glaube aber nicht, dass blindes GEMA-bashing hierbei sonderlich zielführend ist. Besser man versucht aufzuklären, welche Parteien da im Spiel sind, welche Rechte sie haben und warum sie sich so verhalten, wie sie sich verhalten. Dies hat jetzt beispielsweise das ZDF gemacht. Einen weiteren lesenswerten Beitrag, Aufruf und Lösungsvorschlag zur GEMA-Youtube-Problematik gibt es auf Spreeblick.

Weiterhin nicht zielführend finde ich es, direkt auf irgendwelche Proxies, "mit denen man seine Ruhe hat", zu verweisen, anstatt sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Mittwoch, November 23, 2011

Netzpolitik am Abend - Artikel zum Thema Copyright


Ein bisschen Netzpolitik am Abend. Eine Stange an Artikeln zum Thema Copyright. Anders als der Titel vielleicht suggeriert, ist das hier allerdings nicht in ein paar Minuten zu handlen.

Berthold Seliger - Die Leistungsschutzgelderpresser
Antwort darauf in einem offenem Brief von Mark Chung  
Anmerkungen zur Antwort von Marcell Weiss

Da diese Artikel aufeinander aufbauen macht es keinen großen Sinn hinten anzufangen.
"Unabhängig davon" meldet sich EU-Kommissarin Neelie Kroes mit "Is copyright working?" und einer Rede "Who feeds the artist?" zu Wort.

Weitere Leseempfehlungen, die ich mir zugegeben noch nicht genauer angeschaut habe, zum Thema gibt es bei Spreeblick.

Das ganze hier kann man als eine Art Remix (Kurzzusammenfassung) von diesem Post von Dirk von Gehlen sehen.

Als "Bild" zu diesem Post gibt es ein Statement von Jan Delay zum Thema Raubkopierer, welches gerade beim Kotzenden Einhorn reinkam. Passt halbwegst gut.

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Montag, Oktober 17, 2011

Mashup - Lob der Kopie

Ich lese gerade das Buch Mashup Lob der Kopie von Dirk von Gehlen. Der Titel verrät ja schon einiges. Am Besten aber mal selbst in die ersten zwanzig Seiten reinschauen. Vielleicht greife ich irgendwann auch noch zwei drei Sachen aus dem Buch auf... man weiss es nicht. Sehr empfehlenswert.

(via Nerdcore)

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Mittwoch, Juli 27, 2011

Eilmeldung: Leute die sich für Musik interessieren kaufen Musik

Eine Studie der Musik-Lobbygruppierung IFPI kann auch so interpretiert werden, dass Leute die sich Musik aus dem Netz ziehen, im Vergleich zu Leuten die dies nicht tun, mehr Musik kaufen.

Erklärt wird das dadürch, dass der durchschnittliche "Pirat" einen festen Betrag monatlich für vorrangig digitale Musik ausgibt. Was sein Budget sprengt lädt er sich eben mangels besserer Alternativen runter. Ein wirklicher Schaden entsteht so nicht, da man ja nicht mehr Geld ausgeben kann als man hat. Als Lösung wird angeboten eben diese kostenlosen bzw. günstigen Alternativen zu schaffen. Wie sowas gehen könnte wird zum Beispiel von heimatseeker in der Open Spreeblick Aktion erörtert.

(via Open Spreeblick)

Eine ähnliche Studie gibt es auch für kino.to Nutzer.

Dienstag, Mai 31, 2011

Every pirate wants to be an admiral








Ein Kurzes Interview mit Cory Doctorow im Guardian über Piracy and Copyrights. Jeder der einen Neuen Verbreitungskanal von Medien erfindet wird von den Etablierten wegen Piraterie angeklagt... bis sich sein Modell selbst etabliert.

Musiker haben irgendwann angefangen Komositionen auf Schallplatten aufzunehmen, zum Ärgernis der Herausgeber von gedruckten Kompositionen. Als dann aber Radiostationen anfingen diese Platten zu spielen ohne dafür zu bezahlen, war das Geschrei natürlich groß: Was wir gemacht haben war Fortschritt, das im Radio zu spielen ist Piraterie. Das ganze Spiel geht dann eine Weile so weiter, bis man irgendwann beim Internet ankommt. Der Unterschied jetzt ist, laut Doctorow, das die Majors auf einmal Ernst genommen werden.

Mal abgesehen von der Frage, ob das mit dem Ernstnehmen stimmt, oder ob das nur eine Wahrnehmung ist, könnte diese Macht der Plattenfirmen darin liegen, dass die frühen Internetpiraten keine eigenen wirtschaftlichen Interessen hatten. Die Peer2Peer-Community hat ihre Sachen einfach geshared, "weil es eben ging". Oder sehe ich das jetzt falsch?

(via Spreeblick)

Montag, Mai 16, 2011

Sampling - Is it art or stealing?


Mini-documentary on 'sampling' circa 1988Ist Samplen Kunst oder Diebstahl? Eine Frage, die vermutlich so alt ist, wie das Samplen selbst. Oder besser, die aufkam, als man mit samplen Geld verdienen konnte.
Ein schönes Pro-Sampling-Argumente: Durch Samples wurden manche Künstler erst (wieder) bekannt. Zum Beispiel eine Frau Ofra Haza, die einen Karierschub bekam, als ihre Stimme für ein Lied von Eric B. und Rakim gesampled wurde.
Der Fresh Prince meint, dass Hipp Hop James Brown wieder zum Leben erweckt hätte. Ohne die vielen James Brown Samples wäre dieser wohl in Vergessenheit geraten, weil er finished und old war.

Was ich nicht wusste, ist dass Jimmy Castor die Beastie Boys verklagt hat. Und zwar wegen dem Ausruf "Hey, Leroy" in "Hey, Leroy, Your Mama's Callin' You". Also noch nich mal was groß musikalisches. Seltsam finde ich daran, dass er bei diesem neueren Auftitt stolz verkündet, dass "it's just begun" the quintessential Hip Hop song ist und sampled all over the world.

(via we like that)

Samstag, April 16, 2011

YouTube Copyright School



Youtube und die Happy Tree Friends erklären was man alles auf Youtube machen darf und vor allem was nicht. Wenn ich mir das anschaue, denke ich nur: "Das kann so alles nicht Richtig sein". Besonders "Original Conent is what makes YouTube interesting":

Bild: Honest Logos by Victor Herz


(via Nerdcore)