Donnerstag, August 11, 2011

Everything is Remix - Teil 3


Everything is a Remix Part 3 from Kirby Ferguson on Vimeo.
Auch wenn das bis jetzt der schwächste Teil von Everthing Is A Remix ist und auf den ersten Blick nichts mit Musique zu tun hat, muss ich es doch hier reinhängen.

Es wird noch mal drauf eingegangen, dass es eine Menge Mythen über Kreativität und Inspiration gibt und das die Meisten großen Erfindungen aus Kopieren, Transformieren und Kombinieren von vorhandenen Erfindungen entstehen.

Interessant ist auch der Teil, nach dem eigentlichen Ende des Beitrags. Dort wird auf die Frage eingegangen, ob die Welt anders wäre, wenn jemand bestimmte Erfindungen nicht gemacht hätte.

Ein Beispiel aus der Musikwelt wäre, würde die heutige Musik anders klingen, wenn es die Beatles nicht gegeben hätte. Die Antwort vermutlich nicht groß, da die Musik der Beatles einfach ein Produkt ihrer Zeit war und andere Künstler auf ähnlichen Spuren gewandelt sind.

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Dienstag, August 09, 2011

These are the Breaks


Kurtis Blow.The Breaks [SoulTrain.1980] von capitainfunkk
Coverversions-, Sample- und Break-Datenbanken erfreuen sich einer gewissen Beliebtheit. Auch unter vielen Musikvideos findet man häufig Kommentare, wer sich denn da von wem Beeinflussen hat lassen. Wie entsteht so was wohl? Welche Motivation steckt dahinter?
Vorneweg, ich schaue auch gerne mal nach. Hauptsächlich aber um zu verstehen, wo unsere aktuelle Musik denn so herkommt. Im Hip Hop wird sich auch gerade sehr stark auf die Ursprünge zurück besonnen, die in Blues, Jazz, Funk, Soul und Disco liegen. Diese Genres sind wiederum auch alles sehr stark miteinander verbunden. Darüber hinaus sammle ich den Kram dann auch. Samples sind dabei aber natürlich nicht meine Hauptinspirationsquelle.
Andere Motivation könnte aber natürlich eine Art Diffamierung des samplenden Künstlers sein: „Man, diese Lady Gaga ist ja so unkreativ“. „Das was Daft Punk macht, kann ja jedes Kind am PC in seinem Keller“.
Vermutlich kocht die Frage aber darauf hinunter, was Leute generell dazu bewegt Wissen ins Internet zu schreiben. Bevor man allerdings jemanden der Unkreativität beschuldigt, sollte man sich klar machen, dass Nachmachen durchaus ein kreativer Prozess ist. Dieser Eintrag hier ist zum Beispiel zu einem großen Teil durch Everything Is A Remix beeinflusst.
Diesen Beitrag habe ich im Rahmen des Open-Spreeblick-Projekts am 28.07 eben dort veröffentlicht, wollte ihn dann aber doch hier nochmal stehen haben.

Mittwoch, Juli 27, 2011

Eilmeldung: Leute die sich für Musik interessieren kaufen Musik

Eine Studie der Musik-Lobbygruppierung IFPI kann auch so interpretiert werden, dass Leute die sich Musik aus dem Netz ziehen, im Vergleich zu Leuten die dies nicht tun, mehr Musik kaufen.

Erklärt wird das dadürch, dass der durchschnittliche "Pirat" einen festen Betrag monatlich für vorrangig digitale Musik ausgibt. Was sein Budget sprengt lädt er sich eben mangels besserer Alternativen runter. Ein wirklicher Schaden entsteht so nicht, da man ja nicht mehr Geld ausgeben kann als man hat. Als Lösung wird angeboten eben diese kostenlosen bzw. günstigen Alternativen zu schaffen. Wie sowas gehen könnte wird zum Beispiel von heimatseeker in der Open Spreeblick Aktion erörtert.

(via Open Spreeblick)

Eine ähnliche Studie gibt es auch für kino.to Nutzer.

Freitag, Juli 22, 2011

Alex Steinweiss, der Erfinder des Plattencovers ist tot

Bild: Das erste Steinweiss Album Cover (von hier)
Da ich ja ein großer Freund von Plattencover-Artwork bin, hatte ich Alex Steinweiss als Erfinder des Plattencovers hier schon mal erwähnt. Am 17.07.2011 ist er nun im Alter von 94 Jahren gestorben.

Auch wenn es jetzt vielleicht ein wenig unpassend erscheint, bin ich auf der Suche nach dem ersten Plattencover, welches man oben sieht, über folgende Textpassage gestolpert:

...my only criticism would be about the (unresearched) assumption that Steinweiss was the first (with Columbia) to produce record cover art, in particular for record albums. While this might possibly be true in the USA, it is certainly not at all true in the UK, where both Columbia and HMV had coloured artwork designs on album covers in the early 1920s (and earlier): for instance, the pre-electric Gilbert and Sullivan HMV albums, starting with ‘The Mikado’ in April 1918. Other ‘beautifully illustrated albums’ for special sets (with artwork inside as well as outside) appeared before the end of the First World War; Liza Lehmann’s ‘In a Persian Garden’ has a coloured artwork illustration for each album disc as well as coloured cover art [Review auf amazon.com via hardformat]

Sprich, wie so oft, waren auch schon früher andere Leute am Werk Ähnliches zu machen, mit Steinweiss kam dann aber vermutlich der Durchbruch.

(Todesmeldung via laut.de)

Montag, Juli 11, 2011

45s vs 12''

Ich war die letzten Wochen unterwegs und bin deshalb nicht zum bloggen gekommen. Unter anderem war ich in Köln im Drake Records. Der sehr nette Besitzer DJ Phoney fragte mich als erstes, nachdem ich mein Interesse an Funk, Soul usw. bekundete, ob ich 7'' oder 12'' suche. Offenbar werden auf diesem Sektor in letzter Zeit vermehrt 7'' Singles nachgefragt. Begründung: Meistens geht es den Leuten eh nur um ein Lied.

Finde ich auf der einen Seite etwas seltsam, weil man so wieder Gefahr läuft dem bekannten nach zu sammeln und nicht mal ein bisschen Rechts und Links guckt: Was hat der Künstler sonst noch gemacht? Außerdem gibt es bei LPs natürlich auch noch das bekannte Plattencover, das schon sehr viel über den Inhalt einer Platte aussagt. So stößt man auf Platten die man sich vielleicht sonst nie gekauft hätte. Bei 45s und 12'' Singles kann man natürlich auch nach den Labels schauen, das ist aber nicht das gleiche.

Auf der anderen Seite kommt aber wieder der Unterschied zwischen Collecting und Hording ins Spiel. Wenn man LPs kauft, sammelt man natürlich einen Haufen mittelmäßiger Tracks mit.

Hier gilt es vermutlich wie so oft den richtigen Trade Off zu finden.

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Montag, Juni 06, 2011

Ikea, Expedit & Schallplatten

Bild von DJ Moncef Belyamani
Ich weiss nicht, ob es Ikea zu dem Zeitpunkt bewusst war, dass sie mit dem Expedit, das Plattensammlerregal schlechthin auf den Markt gebracht haben.

Ja, ich habe auch eins... ein "halbes" (2x8).

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(via Boing Boing)

Dienstag, Mai 31, 2011

Every pirate wants to be an admiral








Ein Kurzes Interview mit Cory Doctorow im Guardian über Piracy and Copyrights. Jeder der einen Neuen Verbreitungskanal von Medien erfindet wird von den Etablierten wegen Piraterie angeklagt... bis sich sein Modell selbst etabliert.

Musiker haben irgendwann angefangen Komositionen auf Schallplatten aufzunehmen, zum Ärgernis der Herausgeber von gedruckten Kompositionen. Als dann aber Radiostationen anfingen diese Platten zu spielen ohne dafür zu bezahlen, war das Geschrei natürlich groß: Was wir gemacht haben war Fortschritt, das im Radio zu spielen ist Piraterie. Das ganze Spiel geht dann eine Weile so weiter, bis man irgendwann beim Internet ankommt. Der Unterschied jetzt ist, laut Doctorow, das die Majors auf einmal Ernst genommen werden.

Mal abgesehen von der Frage, ob das mit dem Ernstnehmen stimmt, oder ob das nur eine Wahrnehmung ist, könnte diese Macht der Plattenfirmen darin liegen, dass die frühen Internetpiraten keine eigenen wirtschaftlichen Interessen hatten. Die Peer2Peer-Community hat ihre Sachen einfach geshared, "weil es eben ging". Oder sehe ich das jetzt falsch?

(via Spreeblick)

Donnerstag, Mai 26, 2011

What Do You Do When Your Record Collection Is Not Important Anymore?

The Return Of Vinyl (via pskf)

Als Aufhänger erstmal das Comeback des Vinyls als Infografik. Das ganze muss man aber etwas relativieren: Vinyl bleibt, obwohl wieder mehr drauf raus gebracht wird ein Liebhaberstück [1].

Ich hatte das ja schon mal erwähnt. Musik wird digital zugänglicher und fast immer und überall verfügbar. Bedeutet, bald hat jeder hat Zugriff auf so gut wie Alles. Die klassische, private Plattensammlung existiert bald nicht mehr.

Welchen Wert hat jetzt aber diese klassische Plattensammlung? (Achtung: ab hier bedeutet Plattensammlung sowohl CD- als auch Vinylsammlung.) Sie ist eine Art Spiegel des eigenen Geschmacks und damit auch der eigenen Persönlichkeit. Zeig mir deine Plattensammlung und ich sage dir, wer du bist. Jedes Teil wird sorgfältig ausgewählt. An dieser Stelle sei auf den Unterschied zwischen „collecting“ und „hording“ hingewiesen [2]. Der Collecter sammelt nur die für ihn relevanten Sachen, während der Horder alles anhäuft und leicht den Überblick verliert, vermutlich selbst mit der besten Verzeichnis- und Tagstruktur.

Platten kann man physikalisch zur Schau stellen. Den Inhalt der Festplatte hingegen sieht man nicht. Stolpere ich Zufällig über eine Platte meiner eigenen oder einer fremden Plattensammlung, wird direkt etwas durch das Artwork in meinem Kopf ausgelöst [3]. Nicht umsonst sind die Plattenverkäufe hochgegangen, als ein Herr Steinweiss das Plattencover erfunden hat [4]. Ein Dateiname kann dies nur bedingt leisten und auch mit Cover Previews ist es nicht das gleiche.

Vermutlich ist das aber alles egal. Es soll nur als kleiner Erklärungsversuch dienen, warum Vinylverkäufe leicht nach oben gehen.

Zum Schluss noch, der Song zur Frage: steaKKnife – my record collection

[1] The Vinyl Comeback, In Historical Perspective... (via create digital music)
[2] How to steal like an Artist
[3] Bytes statt Billy
[4] Wikipedia: Alex Steinweiss

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Montag, Mai 16, 2011

Sampling - Is it art or stealing?


Mini-documentary on 'sampling' circa 1988Ist Samplen Kunst oder Diebstahl? Eine Frage, die vermutlich so alt ist, wie das Samplen selbst. Oder besser, die aufkam, als man mit samplen Geld verdienen konnte.
Ein schönes Pro-Sampling-Argumente: Durch Samples wurden manche Künstler erst (wieder) bekannt. Zum Beispiel eine Frau Ofra Haza, die einen Karierschub bekam, als ihre Stimme für ein Lied von Eric B. und Rakim gesampled wurde.
Der Fresh Prince meint, dass Hipp Hop James Brown wieder zum Leben erweckt hätte. Ohne die vielen James Brown Samples wäre dieser wohl in Vergessenheit geraten, weil er finished und old war.

Was ich nicht wusste, ist dass Jimmy Castor die Beastie Boys verklagt hat. Und zwar wegen dem Ausruf "Hey, Leroy" in "Hey, Leroy, Your Mama's Callin' You". Also noch nich mal was groß musikalisches. Seltsam finde ich daran, dass er bei diesem neueren Auftitt stolz verkündet, dass "it's just begun" the quintessential Hip Hop song ist und sampled all over the world.

(via we like that)

Donnerstag, Mai 12, 2011

Breakin N Enterin


Little Dominos - Breakin n EnterinWer nach dem Video Lust hat, mehr über die Anfäge von Breakdance, Popping und Locking zu erfahren, kann das entweder en Block, dafür mit komischem deutschem Sprecher, als Breakdance Gang tun, oder ohne den Sprecher, dafür in Teilen, als Breakin N Enterin. Das ganze ist ne Doku von 1983. Es ist also viel näher dran als irgendwelchen neuen Dokus.

Was ich gerade an dem Little Dominos Video so cool finde, ist dass es, gerade wegen den Fehlern die sie machen, so echt wirkt. Die Breakdance Crews, die man Heute so sieht, sind alle so perfekt und die Moves total ausgefeilt. Da wirkt das einfach wieder frischer.

(via Kraftfuttermischwerk)

Samstag, Mai 07, 2011

Die Neunziger Jahre sind vorbei


Das Mütze Katze DJ Team vor 6.000 Groupies from Nils on Vimeo.
Meiner Meinung nach, sieht man hier ganz schön, warum man retrospektiv die neunziger Jahre gut findet. Man wird einfach nur noch mit den sogenannten Kultlieder konfrontiert. Der ganze richtigen Trash, den man schon immer nicht mochte, wird einfach ausgeblendet.
In ein paar Jahren wird es bestimmt schon die ersten 2000er Parties geben und obwohl man momentan noch über den vielen Schrott den es gab jammert, wird man sie vermutlich gut finden. Weil man ja doch auch irgendwie dabei war.
Deshalb jetzt auch noch mein Top Neunziger Lied: 2 Unlimited - No Limit

(via Gilly's Playground)


Donnerstag, Mai 05, 2011

Beatles 3000


Schöne Doku von in 1000 Jahren über die Beatles. Durch "ein wenig" Übertreibung wird das Problem mit Musikdokus gezeigt. Wie es damals wirklich war, wissen nur die, die wirklich dabei waren. Und meistens vermutlich selbst die nicht.

(via Nerdcore)

Filter Bubble Trouble


Ein TED Talk von Eli Pariser über das Problem mit so genannten Filter Bubbles. Webseiten filtern Nachrichten, je nach dem, wie man vorher mit ihnen agiert hat. Wer bei google oft nach Reisezielen sucht, bekommt auch zu Ägypten Reiseziele vorgeschlagen, auch wenn dort gerade Revolution ist. (Vergleiche auch: Die ganze Welt ist meiner Meinung.)

Auf die Musikwelt übertragen. Amazon merkt, dass ich mich für Funk Musik interessiere, also schlägt es mir ähnliche Platten vor. Bei Last.fm, lasse ich mir, auf Basis meiner gehörten Lieder, Ähnliche vorschlagen. Gleiches gilt für youtube. (Ja, youtube ist eine Musikplattform.)

Klingt irgendwie logisch, dass ich so in eine Sackgasse rein laufe, da mir irgendwann immer das Selbe angeboten wird. Interessiere ich mich für Rock, wird mir kein Algorithmus Hip Hop oder House vorlegen.

Der Mensch tendiert allerdings scheinbar dazu, sich solche Bubbles zu schaffen. Neulich war ich im Zeitschriftenladen. Was habe ich mir gekauft. Nicht etwa das Magazin über Elektro, auch nicht das Hip Hop Magazin sollte es sein. Nein, die altbekannte Visions.

Auf der Suche, nach Plattenläden in Frankfurt, wurde mir ein Laden empfohlen. Nach kurzem Überfliegen der Auslage wurde mir schnell klar: Hier findest du nicht das, was du suchst. Also bin ich weiter gezogen.

Jemand, der sich selbst als Rock Fan bezeichnet, wird in keine House Clubs oder zu Hip Hop Veranstaltungen gehen. Die einzig Wahren sind die, die Fett mit Rock werben.

Man manövriert sich also irgendwie selbst in seine kleine Bubble hinein. Natürlich, der Unterschied ist, dass man es irgendwie noch selbst in der Hand hat aus der Bubble auszubrechen, da man mit den Alternativen konfrontiert wird. Man selbst ist also der Gatekeeper, wie es im Video genannt wird. Allerdings ein sehr mächtiger!

(via Nerdcore)

(Achtung: Dies sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern Erklärungsversuche eines alterndem Musik-Nerds(30), der Versucht sich konservative Weltsichten bezüglich Musik seiner Altersgenossen zu erklären.)

Montag, Mai 02, 2011

Wer sind die Beatles?


Straßenbefragung zum Thema Wer sind die Beatles. Der Ersteller wundert sich darüber, dass Leute die Beatles nicht mehr kennen, mögen oder „noch schlimmer“ sich noch nie mit ihnen beschäftigt haben. Das ganze endet mit der Einblendung „I Hate Young People“. Klar, wer die Beatles nicht kennt hat eh keine Ahnung von Musik.
Deshalb jetzt meine Meinung zu den Beatles: Die Beatles waren zu ihrer Zeit wichtig, da sie Blues und Soul Musik an den Englischen/Europäischen Geschmack angepasst haben. Viel mehr haben sie aber am Anfang ihrer Karriere nicht gemacht. (Link: Coverversionen & Zitate der Beatles)
Zwar haben die Beatles eine Zeit lang viel rumexperimentiert, sind dabei aber dem Pop doch immer sehr Nahe geblieben. Deshalb mögen mehr Leute die Beatles als Beispielsweise Pink Floyd. Letztere haben viel Krassere Sachen gemacht. [1]
Meine kurze Antwort auf die Frage „Wer sind die Beatles“ lautet also: John & Paul & George & Deine Mudder

Mittwoch, April 27, 2011

Oh Dieser Sound - Vorbestellen

Die am 6. Mai erscheinende Superpunk-Tributeplatte "Oh dieser Sound - Stars spielen Superpunk" kann hier vorbestellt werden. Sie wird so verschickt, dass man sie spätestens am Release-Tag in den Händen hält.

Update 11.05.2011:

Irgendwann konnte man auch irgendwo mal in zwei oder
Hier kann man auch in drei Stücke reinhören. Vergessen wo.

Für diesen Eintrag bekomme ich von niemanden irgendwas. Ich finde man muss das Projekt unterstützen, denn es ist gut.

Montag, April 25, 2011

The Beastie Boys - Fight For Your Right - Revisited



Kurz nach der Premiere des Films im ganzen Internet. Die Beastie Boys aus der Zukunft vordern sich Selbst zu einem "Super Fresh Old School Throw Down Dance Contest From The Future" raus. Und vieles vieles mehr.

Neues Beastie Boys Album erscheint am 29.04.2011.

Trailer bzw erstes Video zu Make Some Noise: hier.
Erster Trailer: hier

(via Nerdcore und dem Rest vom Internet)

Donnerstag, April 21, 2011

Lester Bangs' Basement


Bild: Frank Gossner (Voodoofunk.com) gräbt nach Scheiben in Nigeria

Neulich einen Artikel über Lester Bangs' Basement gelesen [1]. Das ist ein Traum des Herr Lester Bangs nach einem Keller, mit jedem Album, das jemals erschienen ist. Da das Internet auf dem besten Weg ist, so etwas zu werden, werden die Konsequenzen davon besprochen:
Rare Musik wird es in Zukunft nicht mehr geben, da alles einen Mausklick entfernt liegt. Jetzt schon können man sich einstmalig rare Stücke einfach runterladen. Vorrangig von Piraten-Seiten. Zwar steht am Ende, dass er die Entwicklung nicht als schlecht sieht, ein gewisser nostalgischer Unterton ist aber natürlich zu erkennen.

Ich glaube aber, dass seine Definition von Rare nicht ganz stimmt. Die Sachen, die er nennt, sind nämlich allesamt Sachen, die eine große Fanbasis haben. Zwar gab es von vielen Stones-, Beatles- und Bob Dylan-Sachen keine offiziellen Veröffentlichungen. Aber die genannten Künstler sind ja schon im Blickpunkt des Interesses.

Rare Musik definiert sich für mich ehr darüber, dass sie eben in Vergessenheit geraten ist. Weil sie eben zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keiner hören wollte. Sprich, was bringt mir Lester Bangs' Basement, wenn ich nicht weiß was in ihm drin ist. Klar, zu dem Zeitpunkt, an dem das Stück an popkultureller Relevanz gewinnt, ist das Stück schnell im Internet verfügbar.

Das passierte ähnlich aber schon immer. Nach Bachs Tod gerieten seine Werke jahrzehntelang in Vergessenheit und wurden kaum noch öffentlich aufgeführt.[2] Die Northern Soul und Rare Groove Szene[3] gräbt ständig alten Kram aus. Sobald die Plattenfirmen von einem neuen Trendstück mitbekommen, werden Re-Issues veröffentlicht. Auch hier ist klar, dass die Piratennetzwerke das natürlich früher machen, weil sie kein wirtschaftliches Interesse haben. Northern Soul DJs haben eine Zeit lang sogar Plattenlabels überklebt, damit sie länger als einziger ihre raren Scheiben spielen konnten. Im Artikel werden auch Sachen erwähnt, die es zwar nicht als CD gibt, aber im iTunes Store. Aber wenn es iTunes nicht gäbe, würden die Sachen, meiner Meinung nach, natürlich traditionell veröffentlicht.

Fazit: Rare Sachen wird es immer geben und im Internet werden sich sicherlich auch dusty corners etablieren. Orte, die einfach keinen interessieren, bis sie eben von einer Szene entdeckt werden. Wenn diese Orte dann entdeckt sind, wird das wiederentdecken natürlich extrem beschleunigt. Die Wissensbasis alleine langt nicht. Das kulturelle Gedächtnis lebt davon, dass sich die Leute gegenseitig an die Sachen erinnern.

Zitate, Quellen und Links:
[1] What it means to have all music instantly available.
[2] Wikipedia: Johann Sebastian Bach
[3] Wikipedia: Rare Groove und Northern Soul

(via Boing Boing)

Montag, April 18, 2011

Art cannot be criticized

Neulich in den Kommentaren stand: Wobei ich auch oft Musik höre, bei der ich mir denke: Das gabs genau so schon tausend mal, und das auch noch besser. [Hugensius]

Eigentlich ein Wiederspruch, denn:

Samstag, April 16, 2011

YouTube Copyright School



Youtube und die Happy Tree Friends erklären was man alles auf Youtube machen darf und vor allem was nicht. Wenn ich mir das anschaue, denke ich nur: "Das kann so alles nicht Richtig sein". Besonders "Original Conent is what makes YouTube interesting":

Bild: Honest Logos by Victor Herz


(via Nerdcore)

Montag, April 11, 2011

Motivation

Nachdem ich jetzt schon ein paar Einträge über Wahrnehmung von Musik geschrieben habe, ein paar Worte zur Motivation. In letzter Zeit höre ich vermehrt Kommentare wie: „Die Qualität der Musik wird schlechter.“ Begründung: „Es liegt daran, dass Musik nicht mehr von Künstlern sondern von Produzenten gemacht wird.“ Oder: „Es müsste mal wieder was richtig Neues kommen. Es ist ja alles irgendwie immer das Selbe.“
Beide Aussagen zielen tendenziell in die Selbe Richtung. Die Musik wird immer stärker durchproduziert, dadurch entsteht der Wunsch nach etwas Neuem. Das mag bis zu einem gewissen Grad stimmen, allerdings liegt der Knackpunkt in der Formulierung „Die Musik“. Meiner Meinung nach gilt die Aussage nämlich nur für „Die Musik, die man hört. Die Musik, mit der man täglich konfrontiert wird.“ Meine Theorie lautet: Die durchschnittliche Qualität der Musik bleibt immer gleich, es ändert sich nur die Art wie man sie wahrnimmt.
Irgendwann hat man sich mal für eine Musikrichtung entschieden, ist mit ihr Groß geworden. Man hat sich Rituale angeeignet die zu ihr passen. Die Quellen mit denen man sich über Neuigkeiten in der Musikwelt informiert bleiben dabei jedoch die gleichen. Man geht in gewisse Clubs, weil die andern mit so genannten Kindern überlaufen sind. Man ließt, zum Beispiel die Visions, die Intro oder die Plattenempfehlungen vom Spiegel. Und auch in Sachen Web 2.0 wird man sich Quellen suchen, die nicht all zu stark von seinem momentanen Geschmack abweichen. All diese Quellen werden aber von Leuten gemacht die in einer ähnlichen Situation sind, wie man Selbst und einen deshalb auch immer Ähnliches liefern.
Sprich: Es ist nur eine Empfindung, dass alles durchproduziert ist. Die Suche nach etwas Neuem, noch nicht da gewesen, ist vermutlich ehr ein Festhalten an „seiner“ Musik, an dem Vertrauten, ein Unvermögen sich dem Neuen zu öffnen.
In der Arte Doku zu House hat Dimitri from Paris am Ende ein Beispiel: Die Baguette-Qualität in Frankreich hat irgendwann mal rapide abgenommen. Die Leute wollten es nicht mehr. Da haben die Bäcker sich hingesetzt und einfach wieder besseres Brot gemacht. Er hofft, dass in der Musik bald ähnliches passieren wird.
Das mit dem Baguette mag so passiert sein und die Analogie stimmt soweit mit meiner „for every action, there’s a reaction“ Theorie überein, die ich mal kurz angerissen hatte. Ich würde das Beispiel bezogen auf die Musikwelt jedoch folgendermaßen anpassen: Zwar ist die Baguette-Qualität tatsächlich schlechter geworden. Hinzu kommt, dass die Leute irgendwann auch kein Baguette mehr sehen konnten. Sie gehen aber weiterhin zum Bäcker ihres Vertrauens. Was sie aber nicht realisiert haben ist, dass es mittlerweile auch andere, neue Brotsorten gab, welches sie aber nicht kannten und die sie deshalb ablehnten.
Related:
  1. Life is a Remix - Heute: Klassik
  2. Das Erklärt einiges - Beobachtungen zu sogenannten Remix-Kultur.
  3. In the beginning there was Jack
  4. In the Beginning there was Jack - Part 2

Montag, April 04, 2011

Life is a Remix - Heute: Klassik

Am Wochenende waren wir im Sinfoniekonzert. Im Programmheft stand zu Brahms:
Brahms Musik ist durch feste, klare Formen charakterisiert, die oft klassischen Mustern folgen – und dies zu einer Zeit, als viele Komponisten sich von strengen formalen Strukturen lösten, die sie als einengend empfanden.
Schon in einem früheren Konzert ist mir eine ähnliche Passage im Heft aufgefallen, die ich aber leider nicht mehr vorliegen habe. Dort war von den Einflüssen von Ungarischen Tänzen auf Tschaikowskis Werke die Rede. Das ganze passt ja ganz gut zur Everything is a Remix Theorie, mit der ich mich ja gerade beschäftige. Diese besagt, dass alles Neue, Kreative ein Produkt aus altem ist.
In der Pause dann kamen wir auch auf das Thema und die Aussage: Bach war so Innovativ und hat Sachen gemacht, die Teilweise erst 200 Jahre später offiziell erfunden wurden. Das mag jetzt vielleicht auf den ersten Blick als Gegenargument gelten, jedoch hat auch Bach auf dem Alten aufgesetzt. Wie gesagt, ich bin kein Musikwissenschaftler, und erst Recht kein Klassikfachmann und ich hoffe, dass ich mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehne. Es folgen Zitate einer kurzen Bach-Wikipedia-Recherche.
Von Jugend auf studierte Bach die Werke unterschiedlichster Komponisten und lernte aus ihnen durch Hören, Lesen, Abschreiben, Transkribieren, Bearbeiten und Nachahmen der Musik sowie durch die Übernahme von kompositorischen Mitteln, Formen und Gattungen. […] In Bachs vielfältigem Werk treffen sich Einflüsse aus der Musik Mittel-, Nord- und Süddeutschlands bzw. Österreichs sowie Frankreichs und Italiens, wobei sich die regionalen Traditionen gegenseitig beeinflusst haben. [1]
Mit Ausnahme der Oper komponierte Bach Werke in allen zu seiner Zeit verbreiteten musikalischen Gattungen. [2]
So weit die Grobübersicht.
Der Text basiert auf dem 26. und 27. Kapitel des Matthäus-Evangeliums in der Übersetzung Martin Luthers sowie auf Dichtungen von Christian Friedrich Henrici (genannt Picander) und Barthold Heinrich Brockes, dazu kommen die Passionschoräle. [3]
Die Texte der Arien sowie der Chöre in den Sätzen 1, 22 und 39 entstammen weder der Bibel noch überlieferten Kirchenliedern. Ihr Verfasser ist unbekannt und die Bach-Forschung geht davon aus, dass diese frei hinzugedichteten Texte nicht von einem einzigen Librettisten stammen. Insbesondere gibt es keine gesicherten Hinweise darauf, dass Bach selbst ihr Autor wäre. [4]
Gut, das waren jetzt Hauptsächlich Texte. Aber immerhin, die Bibel als starke Inspirations- und Textquelle.
Für die äußere Form der Nummern 1, 2 und 3 diente Bach eine Missa brevis (Kyrie und Gloria in g-Moll) von Johann Hugo von Wilderer (1670-1724) als Vorlage, von der er sich eine Abschrift, wahrscheinlich 1731 in Dresden, angefertigt hatte. [5]
Sein Verfahren der Choralbearbeitung, das auf Vorbilder wie etwa Dietrich Buxtehude zurückgeht, führt zu eher kurzen Einzelsätzen, deren Form durch die Abfolge der Choralzeilen bestimmt wird. [6]
Das nächste ist etwas tricky, da sich Bach hier scheinbar selbst als Vorlage nimmt. Trotzdem ist es in diesem Zusammenhang wichtig: Das Parodieverfahren. Als Parodie wird hier ein Umschreiben vorhandener, weltlicher Werke in ein geistliches Werk verstanden.
Die Musik komponierte Bach nur zum Teil neu. Viele Chöre und Arien entnahm er zuvor entstandenen weltlichen Werken […]Wahrscheinlich hatte Bach bei der Komposition der Vorlagen die künftige Verwendung schon im Blick […] Vorhandene Stücke im Parodieverfahren wieder zu verwenden, war zu Bachs Zeit keine Seltenheit. Dahinter stand die Überzeugung von der Einheit geistlicher und weltlicher Musik. […] Eine wertende Unterscheidung zwischen Original und Bearbeitung war den Komponisten des Barock fremd. In der Sturm-und-Drang-Zeit und der ihr folgenden Romantik wurde das Bild vom künstlerischen Originalgenie herrschend, das in unvermittelter Inspiration das Einmalig-Große schafft. Noch nach der Mitte des 20. Jahrhunderts empfanden führende Musiker die nicht-originäre Entstehungsweise des Weihnachts-Oratoriums als peinlich. [7]
In Everthing is a Remix gibt es noch den Teil: From the sampler to the sampled. Das ganze gibt es auch bei Bach. Zum Beispiel bei der Kunst der Fuge. Das wird jetzt etwas lang, deshalb muss man hier selbst in der Wikipedia nachlesen: Die Kunst der Fuge - Kompositorische_Adaptionen
So damit möchte ich Schließen. Nur um das klarzustellen, es geht mir nicht darum irgendwelche Werke oder die Kreativität von Komponisten zu mindern. Im Gegenteil, die Aussage ist, für einen kreativen Prozess muss man das Vorhandene studieren, imitieren und dadurch erweitern.
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Freitag, April 01, 2011

Talent borrows, Genius steals

Austin Kleon hat eine Paar Weisheiten darüber aufgeschrieben, wie man ein guter Künstler wird:
HOW TO STEAL LIKE AN ARTIST (AND 9 OTHER THINGS NOBODY TOLD ME)
Der Beitrag selbst hat zwar erstmal nichts mit Musik zu tun. Was er dort schreibt, lässt sich aber natürlich auch auf Musik anwenden.

Die wichtigste Aussage: Jede neue Erfindung ist eine Erweiterung von etwas alten. Oder anders: Man kann das Rad nicht immer neu erfinden. Oder noch besser: Das Rad ist auch nicht vom Himmel gefallen.

Die anderen Tipps die er hat, sind auch sehr schön. Fake it 'till you make it. Heisst so viel wie: Wenn du ein Künstler sein willst, sei ein Künstler.

(via Drawn! The Illustration and Cartooning Blog)

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Mittwoch, März 30, 2011

In the Beginning there was Jack - Part 2


So, nach meinem kleinen Ausflug, wie die Entstehung der House-Musik nicht war, hier jetzt wie Arte sich das ganze vorstellt. Welcome To The 80´s -- House-Nation und Acid-Partys

Hi-NRG, Chicago House, Acid House, Italo Disco, Freestyle oder Techno sind allesamt Fortsetzungen von Disco mit neuen Mitteln. Die DJ-Culture wird zur treibenden Kraft der 80er.
[...]
Afrika Bambaataas Vorliebe für Kraftwerk führt dazu, dass ein neues Genre geboren wird: der Electro. [Arte]

Sehr interessant, auch für nicht House-Freund. Bin ja selbst kein Richtiger. Denke ich werde die Tage noch ein wenig davon kommentieren/zitieren.

(via Nerdcore)

Mittwoch, März 23, 2011

In the Beginning there was...


In the beginning there was Jack, and Jack had a groove. So besagt es die Legende der Entstehung der House Musik. Irgendwann hat also mal ein Herr Jack die Housemusik erfunden.
Wo die Geschichte über Jack noch relativ leicht als fiktiv zu erkennen ist, ranken sich um manch andere Gruppen auch Mythen.
Und eben unser Freund Jack (Frankie Knuckles im Warehouse) die House-Musik. Boof Baff Blitz Donner: House.
Auf der Wikipedia-Seite zu House kann man aber sehr schön lesen:
Die musikalischen Ursprünge des House liegen in der Disco-Musik der späten 1970er, […]Schon damals war es üblich, dass die Disco-Maxis Club-Mixes enthielten – das bedeutete im Normalfall, dass ausgedehnte, auf den Rhythmus konzentrierte Instrumentalpassagen vorhanden waren. Knuckles stellte fest, dass gerade diese Rhythmusteile die Gäste in Ekstase versetzten, und begann damit, nur noch sie ineinander zu vermischen und den Rest der Platte wegzulassen.
Sprich, die Übergänge von Disco zu House sind sehr sehr fließend und neben Frankie Knuckles werden vermutlich noch viele weitere Leute diese Entdeckung gemacht haben. Disco und House existierten also eine ganze weile nebeneinander bis jemand überhaupt erst den Namen House dafür verwendet hat.
Ähnliches kann man eigentlich über jede Musikrichtung finden. Trotzdem scheint man das Bedürfnis zu haben jeder Musikrichtung einen Erfinder zuzuweisen.
(Achtung: Dies sind keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern Erklärungsversuche eines alterndem Musik-Nerds(30), der Versucht sich konservative Weltsichten bezüglich Musik seiner Altersgenossen zu erklären.)
Related:

Montag, März 14, 2011

Why is Vinyl special to you?!

Leute auf einer Plattenmesse erklären, warum Vinyl wichtig für sie ist.


Why is vinyl special to you? from Dave Allen on Vimeo.

Mit den meisten Meinungen gehe ich konform: Ritualisierung, Bewuster hören, die Freude wenn man eine Platte bekommt, Crate Digging. Das mit dem wärmeren Sound finde ich persönlich nicht. Diese Meinung steht aber auch nicht so im Vordergrund.
Schönes Video.

(via Kotzendes Einhorn)

Mittwoch, März 09, 2011

Superpunk Tribute

Am 6. Mai erscheint ein Superpunk Tribute Album. Ich muss gestehen, dass mir die meisten Interpreten jetzt nicht so wirklich viel sagen. Das ganze klingt aber auf jeden Fall interessant.

Und... Jasmin Wagner!

Die Trackliste kann man zum Beispiel bei visions.de einsehen.

Dienstag, März 08, 2011

Donnerstag, Februar 03, 2011

Das erklärt Einiges

Vor kurzem ist Teil Zwei der Reihe Everything is a Remix erschienen. Da es im ersten Teil, aber ehr um Musik geht, möchte ich mich erstmal damit beschäftigen. Da es in diversen Blogs bereits auftauchte und mich das Thema auch vorher schon beschäftigte, muss ich jetzt meinen Teil dazu mixen. Hier aber erstmal besagtes Video:




Kernaussage: Die Angst, das nichts mehr neues Erschaffen wird, da jeder nur noch vorhandene Sachen remixt, ist unbegründet. Es wurde schon immer geremixed. So haben, zum Beispiel Led Zeppelin 1968 einfach Blues-Lieder etwas härter gespielt. Teilweise ohne die Künstler entsprechend zu crediten. Das passt ganz gut zur "Moderne Musikarten sind Variationen von Blues"-Theorie (hier zum Beispiel von Fred aufgeschrieben).

Jetzt bleibt aber die Frage: Warum empfindet man die sogenannte Remix-Kultur als etwas bedrohliches? a) War vermutlich auch schon immer so. Im Video wird ja erwähnt, das Led Zeppelin als Sell-Outs bezeichnet wurden. b) In einer Zeit, in der Alles, innerhalb von Sekunden, zum Internet-Meme werden kann, ist das Remixen viel direkter zu erkennen. Und am wichtigsten vermutlich:

c) Man wird älter. Somit erkennt man auch viel öfter das Zitierte. Man hat sich innerhalb der Jahre seinen Musikgeschmack aufgebaut. Damals kannte man die Originale nicht, bzw. sie waren einem Egal. Oft verbindet man vielleicht sogar mit einem Lied eine besonders schöne Erinnerung. Und dann kommt jemand und nimmt sich das Recht raus, dieses Lied zu "verbessern". Ein wenig "Bumm Bumm" drunter zu legen, bisschen Rap, bisschen Autotune... (bewusst negative Darstellung)

Die Frage ist, wie löst man jetzt diesen Konflikt. Feel free to Remix.

Sonntag, Januar 02, 2011

for every action, there's a reaction

Wo wir gerade bei Mashups sind. Das folgende find ich gut, weil man sehr schön Aktion und Reaktion einer musikalischen Entwicklung sehen kann.



(via Nerdcore)

Donnerstag, Dezember 30, 2010

Girl Talk - All Day

Vor ein paar Monaten wollte ich ursprünglich mal einen etwas negativen Eintrag über die Mash-Up-Verwurste-Kulur schreiben. Allerdings musste ich meine alte Meinung revidiern.

Schuld war nicht der Bossa Nova, sondern (unter anderem) dieses Showtalent im weißen Oberhemd: Girl Talk mit dem folgenden Clip. Besonders die ersten Minuten finde ich sehr Gelungen.



Heute hab ich mir mal die Sample annotierte Version des kostenlosen Albums All Day angeschaut. Leider haben mich nicht alle Stücke 100% überzeugt. Es gibt meistens eine popkulturell relevante Melodie aus sehr unterschiedlichen Genres, dazu ein Rap und ein Beat aus Liedern, die man hier nicht so kennt. Ab und zu tauchen dann aber doch sehr interessante Mischungen auf.

Also: Hört euch den hier an.

Donnerstag, November 25, 2010

Love Is All - Bigger Bolder

Eins der ersten Popnutten-Musik-Videos (exemplarisch), bei denen meine Aufmerksamkeitsspanne etwas länger als 2 Minuten hielt. Habe Love Is All sogar gegooglet und rausgefunden, dass es sich um eine Schwedische Band handelt. infectiously lo-fi punk rock laced with saxophone and melodic vocals [wikipedia], so zu sagen...

Montag, November 22, 2010

Beatsteaks - Milk & Honey

Vielleicht hätte man doch mal ein Instrument lernen sollen. Die Beatsteaks veröffentlichten ihre erste Single des nächsten Albumbs, namens Milk & Honey, nämlich zuerst mal nur als Noten-Version. Zum Selbstspielen, mit Gewinnspiel und so... Wer also mit Noten was Anfangen kann darf gerne mal hier vorbeischauen. Der Rest muss sich noch etwas Gedulden.

Freitag, November 12, 2010

Kurt Dehn and Walter Elf - En eschde Pälzer racht ken Hasch

Eine Sache die mir bis neulich nicht wirklich gewahr war. Mein Anfang 2006 hochgeladenes
Kurt Dehn and Walter Elf - En eschde Pälzer racht ken Hasch Video erfreut sich doch einiger Beliebtheit. Zwar hatte ich schon vorher mal gesehen, dass es einige Clicks hatte. Das dies aber um die 60 pro Tag sind, wurde mir erst durch einen Blick in Youtube Insight klar.

Neben diversen Fussball und FCK Foren, StudiVZ, wer-kennt-wen und facebook ist das Video auch auf laut.de im Artikel Die schönsten Trinklieder IV eingebettet. Nett ;)

An dieser Stelle sei noch auf die Echte Walter Elf Version vom 2008er Kammgarn Konzert hingewiesen. Und auf einen Youtube Kanal mit mehr Pfälzer Liedern (unter anderem) von und mit Kurt Dehn. Achtung: Sehr special interest ;-)

Mittwoch, November 10, 2010

John Cage's 4′33″

Leider ist es nur ein Fake, aber die Idee ist trotzdem gut:
John Cage's 4'33" mit disableter Audiospur, wegen Copyrightsverletzung:

Montag, November 01, 2010

Weezer - Death to False Metal

Auch Weezer bringen morgen eine neue Scheibe auf den Markt. Im gegensatz zu Jamiroquai aus dem letzten Post sind Weezer allerdings etwas veröffentlichungsfreudiger. Ich muss zugeben, dass ich die Raditude erst ein zweimal beim joggen gehört habe und die Hurley noch garnicht.

Es gibt sogar Leute, die Geld sammeln, um Weezer zum Auflösen zu bewegen, da sie mit der Qualität der neuen Lieder unzufrieden sind.

Morgen jedenfalls gibt Death to False Metal eine Sammlung von bisher unveröffentlichen Werken, die es nicht auf eines der alten Alben geschafft haben.

Jamiroquai - Rock Dust Light Star

Da ist das also schon 5 Jahre her, seitdem wir auf dem Jamiroquai-Konzert waren. Und auch seitdem letzten Jamiroquai-Album. Heute erscheint nur also das neue Album Rock Dust Light Star.

Zwei Videos sind schon etwas länger auf Youtube zu sehen.
Blue Skies
White Knuckle Ride

Donnerstag, Oktober 28, 2010

Hot Sauce Committee, Pt. 2 - zweiter Teil

So, die Beatie Boys homepage ist mittlerweile wieder mit etwas mehr leben gefüllt. Außerdem gibt es die Trackliste zu Hot Sauce Committee, Pt. 2. Die sich scheinbar nicht allzu stark von der von Pt. 1 unterscheidet. Pt. 1 erscheint allerdings wohl wirklich nicht mehr.

Mittwoch, Oktober 20, 2010

Zwölfzehner no more?

Ehrlichgesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass Panasonic wirklich aufhören will DEN Kultplatenspieler, Technics SL-1210MK2, zu produzieren. Als Technics-Besizter blogge ich das jetzt aber einfach mal weiter.

Die Gerüchte brandeten ja schon seit einer Weile hartnäckig immer wieder auf, jetzt gibt es Klarheit. Auf Nachfrage wurde uns gestern von Panasonic mitgeteilt, dass die Produktion der Technics-Plattenspieler endgültig eingestellt wurde.

Auch wenn es heißt, dass Panasonic nur die Marke Technics einstellen will, Panasonic 1210 klingt einfach doof.

Das flamewar über Laptop-DJs in den Kommentaren ist auch zu herrlich: Wieso Nachbauten? Es gibt längst mehr Laptop-DJs als Richtige.

(via misterhonk.de)

Dienstag, Oktober 19, 2010

Hot Sauce Committee, Pt. 2

Die homepage der Beastie Boys sieht momentan etwas, sagen wir, karg aus. Der Inhalt ist allerdings relativ interessant. Es handelt sich um das folgende Statement:

ALTHOUGH WE REGRET TO INFORM YOU THAT "HOT SAUCE COMMITTEE PART 1"
WILL CONTINUE TO BE DELAYED INDEFINITELY,
"HOT SAUCE COMMITTEE PART 2" WILL BE RELEASED ON TIME
AS ORIGINALLY PLANNED IN SPRING OF 2011.

Kleine Zusatzinfo: Hot Sauce Committee, Pt. 1 wurde nicht fertiggestellt, da Adam "MCA" Yauch an Krebs erkrankte.

Man darf also gespannt sein.

Mittwoch, Oktober 13, 2010

Soul Train

Heute morgen gab es bei Spreeblick, unter dem Tag Guten Morgen ein Video von Harold Melvin & The Blue Notes.
Normalerweise schaue ich mir die Guten Morgen Dinger nicht so oft an. Dieses hatte ich mir aber markiert, da ich a) Platten von den Blue Notes habe und b) der Auftritt aus der wunderschönen Sendung Soul Train is, über die ich mal eine Doku gesehen habe c) wie alle Videos von Soul Train der Teaser schon gute Laune macht.

Deshalb dieser Post (und damit ich mal auf Spreeblick gelinkt habe und dadurch jetzt unglaublich relevant werde).

Dienstag, Oktober 12, 2010

Superpunk

Ich wollte hier noch drauf hinweisen, dass mir die Band Superpunk ziemlich gut gefällt.

Und ja, diese Meinung (Entdeckung) ist relativ neu. Vermutlich hätte man da schon früher drauf kommen können (Über 10 Jahre und so...)

Das Feuerwerk ist vorbei
Ich weigere mich, aufzugeben
Man kann einen ehrlichen Mann nicht auf seine Knie zwingen

Den Rest bekommt ihr selbst hin, oder?

Samstag, Oktober 09, 2010

Die Männer in Rot

73 als kleiner Zwerg hoch mit meinem Vater auf den Betzenberg. So geht sie los, die neue FCK Hymne der Waler Elf: Männer in Rot. Wobei neu, in diesem Fall, zumindest noch dieses Jahr ist ;) (30.Juli). Der zweite Quasi-Pflichtpost (eigentlich erste da vor tendenziell vor diesem einzuorden) ließ etwas auf sich warten.

Laut der Walter Elf war Ziel des ganzen ein Stadionlied zu schreiben, das vor den Spielen gespielt wird und sich somit einen Lebenstraum zu erfüllen. Selbst war ich leider diese Saison noch nicht uff em Betze. def fred, der einmal oben war, wäre das Lied nicht aufgefallen. Weiss jemand was dazu? Auf dem Stadionfest diese Jahr haben sie mal gespielt.

Die Vinyl Single hat als kleinen Gag die Walter Elf als Paninibildchen zum selbstkleben für das Cover. Sehr geniale Idee.


Freddy Fischer & His Cosmic Rocktime Band

Gestern abend mit def fred im Modul bei Freddy Fischer & His Cosmic Rocktimeband gewesen. Sehr geniales Konzert. Musikalisch vielleicht etwas schwierig einzuordenen. Auf myspace steht berlindisco und "Bei Freddy Fischer and his Cosmic Rocktime Band handelt es sich um Unterhaltungsmusik. Punkt. Damit wäre das Wichtigste schon gesagt".

Damit wäre das Wichtigste schon gesagt. Den Rest darf sich jetzt jeder selbst erarbeiten. Zum Beispiel mit Mädchen von der Bahn


Hey Hey, Superdisco!

Freitag, September 24, 2010

Spermbirds - A Columbus Feeling

Der Quasi-Pflichtpost zur Anfang des Monats erschienenen neuen Spermbirds-Scheibe "A Columbus Feeling".
Habe sie jetzt ein paar mal im Auto gehört und finde sie echt gut. Der Hauptkritikpunkt dürfte zwar weiterhin sein, dass die Texte von Lee Hollis wieder so komplex sind, dass sie weniger "Hymnentauglich" sind. Dies stört aber höchstens am Rande. Sind wirklich ein paar schöne Nummern dabei, die mir auch im Kopf rumgehen. So schlimm kann der Kritikpunkt also nicht sein.

Das Konzert in der Garage neulich habe ich leider verpasst. Bleibt also abzuwarten als wie Konzerttauglich ich die Nummern bewerten werde ;)

Samstag, März 27, 2010

Dienstag, März 23, 2010

Liebe EMI,

mal ernsthaft: geoblocking? Glaubst du wirklich, dass dir das irgendwas bringt? Am besten, vermutlich, Geld. Gut, vielleicht bezahlt dir myvideo.de den ein oder anderen Euro mehr als youtube, dafür dass sie deine Sachen exklusiv haben. Aber das kann sich doch nicht rechnen, oder? Da draußen in der Welt sind eine Menge Leute die gratis Werbung für dich machen wollen, indem Sie auf Videos von deine Künstlern verlinken. Interessiere ich mich jetzt für eins und bekomme das Berühmte "Dieses Video enthält Content von EMI. Es ist in deinem Land nicht mehr verfügbar", hab ich danach meistens keine Lust mehr das Video noch irgendwo anders zu suchen.

Es ist mir die Tage schon öfter passiert, dass ich auf irgendwelchen für mich logischen Wegen (offzielle HP der Band, google, blogs, youtube suche) plötzlich vor geblockten Videos stehe. Meistens denke ich mir dann "dann eben nicht, liebe EMI".

Lustig finde ich auch, dass das stellenweise gegen das Wissen deiner Künstler geschiet. Vergleiche OK GO. Diese haben das Internet verstanden und ihren Erfolg quasi auf youtube aufgebaut. Dumm nur, dass du eins ihrerer Videos blocken ließt und sich OK GO dann wunderten warum der gewünschte Effekt ausblieb.

Und youtube. Bitte hör auf mir geblockte Sachen in der "das könnte sie vielleicht interessieren Liste" anzuzeigen. Danke.

Dies richted sich überigens auch an alle anderen geoblocker. Bei der EMI fällt es mir in letzer Zeit nur immer öfter auf.

Dienstag, März 16, 2010

Da sagt also der Herr Eddy Grant, die Gorillaz hätten mit Stylo dreist von einem seiner Songs gestohlen. Eigentlich wollte ich ja nicht in das allgemeine virale Marketing um Stylo einsteigen. Besonders da ich der Sache erst skeptisch gegenüber stand. Aber sagen wir mal so: De Willis Bruce reißts halt raus.

Aber zurück zum klauen. Vorweg mal eine kleine "Medienkritik". Laut.de schätzt das ganze erstmal so ein: Während [im Stück von Eddy Grant] dieses Sample als Leitmotiv dient, hat es in "Stylo" keinen Hauptstellenwert. Dieser liegt vielmehr auf der wummernden Bassline und dem Gesang.
Doof nur, dass diese wummerde Bassline halt, meiner Meinung nach, auch (leich verfremdet) aus dem Eddy Grant Stück stammt. Sammt Drums sogar. Für mich, als selbsternannter Sample-Fachmann, ein klassischer Fall von, nennen wir's, Remix. Mein Lieblingsbeispiel dafür wäre Bucketheads - The Bomb. Das besteht nämlich zu 100% aus Samples von Chicago's Streetplayer.

Die Frage die auch bei laut.de angedacht wird ist also: Ab wann ist ein Song etwas eigenes und wann ein Plagiat. Kann man überhaupt etwas 100% neues machen, oder baut man nicht immer auf dem alten auf? Wahrscheinlich könnte man, doch das wäre dann so befremdlich, dass es keiner mehr hören wöllte. Ja, auch diese Idee ist mir nicht 100% selbst gekommen, sondern ich hab etwas ähnliches gelesen. Die Quelle ist mir leider entfallen.

Musikrichtungen deffinieren sich ja über ähnlich Grundmuster. Teilweise tauchen Elemente in Grund verschieden Liedern auf. Instrumente, Syntieeffekte,... Irgendjemand wird das Entsprechenden wohl mal als erstes verwendet haben.

Ob man das jetzt vergleichen kann? Ja... genau das ist die Frage ;)
Natürlich ist es stellenweise einfacher ein Sample ranzuziehen, als sich Beispielsweise mit nem Orchester hinzustellen und was "eigeneres" zu erstellen. Und leider ist diese Kunst auch etwas verloren gegangen. Trotzdem kann man, meiner Meinung nach, auch mit Samples definitiv etwas eigenes, neues kreeiren.

Warum der Link auf laut.de beim clicken nicht geht, weiss ich nicht. Wenn ich ihn in der Adresszeile nochmal "eintipp" funktioniert es.

Montag, März 08, 2010

Die Shuffle-Jugend

Fred postete neulich eine Homage an die Random-Funktion. Ein Thema welches mich auch schon seit längerem beschäftigt. Allerdings bin ich nicht zu einem ganz so positiven Eindruck gekommen.

Sein Pro-Argument: Auf einmal kommen Lieder, die man seit Jahren nicht mehr gehört hat, oder von denen man gar nicht wusste, dass man sie hat.

Da frage ich mich: Wie viele Lieder von denen man garnicht weiss, dass man sie hat, werden vermutlich auf seinem MP3 Player drauf sein? Hat man diese draufgepackt, ohne sie vorher zu bewerten? Wie viele Lieder sind dann erst drauf, von denen man nicht weiss, dass man sie hat, die vielleicht höchstens so mittelmäßig sind.

Sprich, die möglichkeit seine gesamte Sammlung mitzuschleppen kann natürlich auch dazu führen, dass man mit einer Menge Quatsch konfrontiert wird. Dass man sich im Vorfeld weniger gedanken darum macht, welche Lieder man wirklich hören will. Man kann sie ja eh alle dabei haben. Vieleicht ist ja doch ein Schmankerl dabei, das man verpassen könnte.

Das war auch mit ein Grund, warum ich damals auf Platten als Hauptmedium umgestiegen bin. Ich war es irgendwie leid, ständig schlechte bis mittelmäßige, zu oft gehörte Lieder im WinAmp wegzuskippen. Natürlich hätte ich auch mit MP3 selektiver hören können. Zum Beispiel nicht immer die gesamte Sammlung reinladen. Aber die künstliche Verknappung von Musikverfügbarkeit ist eben doch was anderes. Jede Platte kostet erstmal Geld. Deshalb muss man hier schon vorm Kauf überlegen welche Platte man in seiner Sammlung haben will.

Noch ein Beispiel: Parties. Ehrlichgesagt, habe ich keine Parties in der Vor-MP3 Zeit besucht. Aber selbst als es MP3s gab musste man diese auf CDs brennen um sie auf eine Party mitzubringen. Als Audio CD hatte man hier 90 Minuten pro CD zur verfügung. Aber auch auf MP3 CDs war der Platz limitierter als Heute. Man hat also vor der Party schon Zeit inverstiert um einen coole Auswahl zusammenzustelle. Weniger spektakuläre Lieder hat man ehr weggelassen um Platz zu sparen. Bei mehreren CDs wurden nach Musikrichtungen gruppiert. Heute gibt es Youtube und Konsorten. Jedes Lied ist (außer eine Plattenfirma spinnt) verfügbar. Jeder kann zu jeder Zeit Lieder in die Party einbringen, ohne sich Gedanken drüber zu machen, ob das jetzt gerade passt, oder vielleicht eigentlich auch ein total partyuntaugliches Lied ist.

Diese Entwicklugen haben sicherlich alle auch Vorteile und die Shuffle-Jugen hat sicherlich keinen schlechteren Musikgeschmack als Früher. Es ist eben erstmal nur anders(?)

Mittwoch, März 03, 2010

B is for Boogaloo

Auf dem Fania Blog gibt es heute einen coolen Boogaloo Podcast.

Fania Records ist hierbei, laut wikipedia, die wichtigste Institution für lateinamerikanische Musik und trug nachhaltig dazu bei, den musikalischen Begriff Salsa zu etablieren.
Vor Salsa war jedoch Boogaloo.

Zu Fania Records bin ich natürlich über ein Sample gekommen: Cha Cha Cha

Dienstag, Februar 23, 2010

Qualitätssiegel: Frauen mit Afro

Aus der Reihe Platten die man sich wegen des Covers kauft: Frauen mit Afro

Die erste Platte aus diesem Teil der Serie, war auch eine die ich mir sehr früh in meiner Sammlerkarriere gekauft habe. Barry White - No Limit on Love.
Hier gibt es zwar klar das starke Zweitkrierium Barry White, trotzdem hätte ich mir die Platte ohne das Cover nicht gekauft. Ich denke das Bild spricht hierbei für sich, tut es nicht?

Der Vollständigkeithalber vielleicht noch die Trackliste:
I've Got the World to Hold Me Up; Under the Influence of Love; Your Heart And Soul; Long Black Veil; All in the Run of a Day; Come On In, Love; Fragile - Handle with Care; Out of the Shadows of Love; Where Can I Turn to; I Owe It All to You

(picture taken from: Bentleyfunk)

Freitag, Februar 19, 2010

Disco-Tex and His Sex-O-Lettes

"Neulich" auf Spiegel-Online einen Artikel gesehen über den Erfinder des Plattencovers. Dieser hatte irgendwann einen Artikel verfasst "Records sell better with designed covers", oder Ähnlich.

Deshalb hier mal eine Platte die ich mir vorrangig wegen des Covers gekauft hab. Disco-Tex and his Sex-O-Lettes. Hatte die Platte bei Fred im Zimmer hängen sehen. Darauf angesprochen meinte er auch, er hätte sie sich nur wegen des Covers gekauft. Sie sei aber recht gut. (Insofern stimmt es nicht ganz, dass ich sie nur wegen dem Cover gekauft hab.)

Das könnte ne Serie werden, wenn ich so drüber nachdenke.
(Hörprobe auf Youtube)
(Picture taken from: AllFunMusik)

Es ist nicht mehr 1996...

...sonder 2010 und Fettes Brot scheinen die Ideen aus zu gehn.

Oder wie erklärt man sich sonst, dass Fettes Brot ihren Klassiker Jein in einer 2010 Version neu aufgelegt haben? Eins von den drei deutschsprachigen Hiphop-Liedern, die jeder Mensch mitrappen kann, der zwischen 1980 und 1990 geboren ist [Coffee and TV].

Erstaunlicher weise gar nicht in einer momentan so beliebten "Krawall und Remmidemmi"-Elektro-Version.

Naja den Leuten scheint es zu gefallen (you got to give the people what they want) und Neuauflagen alter eigener Lieder gibt es eigentlich auch schon immer.

Leider ist durch das neue, 1996 nicht mehr erwähnende, Intro jetzt die Info verschütt gang, dass die Freundin sich in der Südsee bräunt. Na Fein, herein, willkommen im Verein ;)

Freitag, Februar 12, 2010

Danse La Poutine

Letztes Wochenende beim Expertsexchange mit Fred auf folgende Gruppe aufmerksamgemacht worden: TTC

Eine französische Hip Hop Kombo die, laut Fred, als erster Hip Hop Act Elektrobeats verwendet hat. Quasi also ein starker Einfluss für Deichkind und Konsorten.

Es ist jetzt nicht 100% meine Musikrichtung. Da es sich hierbei aber um
a) unötiges Musikwissen handelt, welches man
b) gut auf Youtube Partys anbringen kann
muss ich das jetzt doch mal hier posten.

Schön finde ich vorallem ein Lied mit einer Combo québécois(Omnikrom). Dort loben sie das quebekische Nationalgricht Poutine, welches ich dort auch sehr Häufig gegessen habe: Pommes mit Quitschkäse und Bratensauße (wahlweise auch mit weiteren Zutaten) sagt dabei eigentlich schon alles: Danse La Poutine

Dienstag, Februar 09, 2010

Back on the Track

Wow, nach anderthalb Jahren ohne Blogeintrag jetzt plötzlich gleich zwei neue. Ist das eppes im Gebisch?

In der letzten Zeit haben sich so einige Ideen angesammelt, die ich mal wieder loswerden wolle. Das comeback ist aber hauptsächlich daran gescheitert, dass ich mir nicht sicher war, in welche Richtung das ganze gehen soll.

Die zwei neuen Einträge sind ja mehr oder weniger klassische ChMusique Themen. Da ich aber auch noch andere Ideen hatte, dachte ich es sei Blöd, das alles in ein Blog zu hauen. Nun aber die Entscheidung gefallen: erstmal alles hier rein und schauen, ob es wirklich genug Material gibt das man in neue Blogs aufzusplitten sollte.

Jetzt hab ich den Mund natürlich ganzschön voll genommen... naja, mal sehen was noch kommt.

Die lugftige Vorband

Als "Vorband" von Air gestern gab es George Pringle aus der Kategorie Mädel steht mit Apple Klapprechner auf der Bühne und performed.
Hatte ein paar ganz nette Ansätze. So 100% konnte es aber nicht überzeugen. Das lag zum einen an der fehlenden Show. Sie hat etwas unsicher auf der Bühne gestanden und wusste scheinbar nicht so recht was sie machen sollte. Weiss nicht ob das kalkulierte Show war oder ob sie wirklich so ist.

Zum anderen waren die Lieder etwas schwerfällig im Aufbau. Am Anfang fast nur Drum and Bass mit etwas elektro Gewaber. Dazu wurden Anekdoten vorgetragen. Dann in der Mitte des Lieds setze ein melodisches Element ein und es wurde etwas peppiger. Dann war Schluss, sie bedankte sich, drückte nervös auf ihrem Klapprechner rum und das nächste Lied ging genauso los.

Hab mir die Sachen jetzt noch nicht unlive angehört. Ein kleines Live-Arrangement der Lieder, mit etwas mehr Show Elementen hätte der Sache aber gut getan. Am Ende gab es zum Beispiel einen Typ mit Schweinemaske der Cocktails serviert hat. Hätte der die Lieder weitergedrückt, wär da schon ne ganz anderes Feeling gewesen.

Something in the Air

Gestern Abend sind wir in Luxemburg im Atelier bei Air gewesen. Ich muss zugeben, dass ich sowas in der Art noch nicht gesehen habe. Obwohl die Stücke eigenlich vom Grund her recht ruhig sind, hat das ganze doch recht schnell eine eigene Dynamik, einen eigenen Drive, Groove entwickelte.

An dieser Stelle sei auch noch erwähnt, dass ich eigentlich nur drei Lieder wirklich aktiv von Air kenne auch wenn ich andere schon gehört habe. Sexy Boy, Kelly watch the stars und Cherry Blossom Girl. Deshalb fand es auch gut, dass diese Lieder gespielt wurden. Kelly watch the stars sogar als Abschluss vor der Zugabe. Das fanden andere Besucher wohl auch. Über Wiedererkennungswert bei Konzerten kann man aber nen eigenen Artikel schreiben.
Das dieses Lied auch von Air ist war mir nicht gewahr. Das man das in Fussballhymnenmanie mitgröhlen kann auch nicht :)

Die Show definierte sich Hauptsächlich über viel lilanes und türkisenes Licht im Nebel. Die zwei Air-Menschen haben dabei meist keine Mine verzogen. Sah schon cool aus. Es hat mich aber doch erleichtert, dass beide am Ende doch aus ihrer Rolle gefallen sind und lächelten, ob der Resonanz des Publikums.

Ein sehr gutes Konzert also.

(Offensichtlich haben irgendwelche Hannenbampel bei EMI entschieden, dass man um Videos von Air in Deutschland schauen zu können zu myvideo und nicht zu youtube gehen muss. Alternativ kann man alle Videos auch auf der Air Homepage sehen. Das aber nur am Rande. )

Donnerstag, Juli 31, 2008

25 Jahre Walter Elf

Folgende Nachricht von der Walter Elf gab es heute als Bulletin bei myspace:

Hallo Freunde, hallo Nachbarn, am So. 28.12.2008 feiern wir ein viertel Jahrhundert "Die Walter Elf" in der Kammgarn Kaiserslautern! Beim letzten Mal war das Konzert relativ schnell ausverkauft, deshalb rechtzeitig Karten sichern. Der Vorverkauf startet am Montag 4. August bei www. kammgarn. de, Pop Shop KL (0631-64725) und Soundcheck KL (0631-891712, kein Versand).

Sonntag, Juni 01, 2008

Walter Elf

Sie können es einfach nicht lassen ;-) Die Walter Elf spielt mal wieder ein einmaliges Reunionkonzert in der Lautrer Kammgarn. So besagt es jedenfalls die Gerüchteküche rund um mygodridesask8board.de
Traditionell zwischen Weihnachten und Silvester. Genauergesagt am 28.12.